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Jungle Strike

Ocean 1995
Genre: Action
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Lizenz: Kommerziell
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Wertung:
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Wandrell:
4/6
Mr Creosote:
4/6
Gesamt:
4/6


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Test von Wandrell (veröffentlicht 2008-02-18, zuletzt verändert 2008-07-10):
Wieder mal braucht die freie Welt den Spieler und seine amerikanishe Technologie. Der Sohn des altbekannten arabischen Verrückten hat sich mit einem südamerikanischen Drogenbaron zusammengetan, und man wird in den Dschungel geschickt, um dort die Pläne der beiden mit Hilfe eines Comanche und ein paar neuer Gefährte in rauchende Ruinen zu verwandeln.

Nach den ersten Leveln bekommt man den Eindruck, dass dieser Drogenbaron eine Monopolstellung auf dem Markt einnehmen muss, wenn man den eindrucksvollen Umfang seiner Privatarmee, die sogar mit Atom-U-Booten ausgestattet ist, betrachtet. Glücklicherweise ist er jedoch, wie alle bösen Buben, ein Idiot, wie leicht in der Zwischensequenz am Ende des Levels zu sehen ist: "Ich dachte, meine U-Boote würden den Helikopter zerstören".

Was allerdings zählt ist, dass seine Armee ziemlich groß ist, und nur darauf wartet, vom Spieler in die Luft gejagt zu werden. Wie im Vorgängerspiel funktioniert ein reines Durchballern allerdings nicht. Man muss durchaus taktieren, da die Resourcen (Munition und Treibstoff) begrenzt sind, und jede Mission sich in etwa acht Untermissionen teilt.

Überraschend auftauchen, den Bereich sichern, jemanden einfangen, etwas zerstören, jemanden im Gebäude zurücklassen und wiederkommen - das funktionierte im ersten Teil sehr gut. Das, zusammen mit besonders gefährlichen Zonen mit Luftabwehrgeschützen, die immer weiter aufgerüstet werden, bis man sein Ziel erfüllt, kann man auch in diesem Spiel erwarten.

Zusätzlich gibt es, was sich auf den ersten Blick sehr interessant und spaßig anhört, neue Gefährte: ein Luftkissenboot, ein Motorrad und einen Tarnkappenbomber.

Ersteres wird benutzt, um Flakfeuer zu meiden, und man kann es schon sehr früh ausprobieren. Es ist leicht steuerbar, verbrennt allerdings dafür schrecklich viel Benzin. Das Motorrad wird nur kurz benutzt, und es erfüllt prinzipiell den gleichen Zweck, nur eben auf dem Land (angeblich handelt es sich um ein Polizeifahrzeug, allerdings ist es mit Raketen und Minen ausgestattet). Es dreht sich nur langsam und kann nicht rückwärts fahren. Der Tarnkappenbomber kann seine Flughöhe variieren, aber etwas mit seinen Bomben zu treffen kann in Arbeit ausarten.

Das sollte wohl das Spielprinzip etwas auflockern, aber es wirkt mehr wie eine unnötige Spielerei, da man jedes Fahrzeug nur in einer bestimmten Mission benutzen kann, und das Motorrad in seiner noch nicht mal durchgehend. Es bleibt also faktisch doch wieder nur der selbe Comanche des ersten Teils, der durch seine Beweglichkeit so ziemlich alles überleben kann - also nicht gerade viel Neues.

Übersetzt von Mr Creosote

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