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Ende 1992 kämpften zwei Handelssimulationen um den deutschen Markt: Der Patrizier und 1869. Letzteres kam leicht später heraus und es wurde in der Fachpresse allgemein als Verlierer dieses direkten Duells angesehen. Denkbar knapp allerdings, also ein guter zweiter Platz.
"Airline" ist eine nette Wirtschaftssimulation, in der man versucht, eine Fluggesellschaft aufzubauen und weltweit aktiv zu werden. Am Anfang kann man wählen, ob man eine neue Gesellschaft starten will, eine existierende ausbauen möchte oder eine unprofitable Linie wieder auf die Gewinnerstraße bringen möchte.
Alternativnamen: "The Patrician"
Das späte Mittelalter: Die Ostsee wird von der Hanse beherrscht, in dem sich die wichtigen Handelsstädte zusammengeschlossen haben. Innerhalb der Städte herrschen die reichen Kaufleute. Als angehendes Mitglied dieser Zunft in einer der Städte versucht der Spieler, ein Handelsimperium aufzubauen, indem er Schiffe ersteht und diese Waren transportieren lässt und dabei Kontore in möglichst vielen Städten eröffnet.
"Der Planer" ist eine etwas andere Wirtschaftssimulation, da man nicht sein Unternehmen von Grund auf aufbaut, sondern innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts Vorgaben erfüllen muss, die der Vorstand des Unternehmens einem vorsetzt.
Reichtum und politische Macht liegen oft nah zusammen. Die titelgebende Familie ist dafür eines der bekanntesten historischen Beispiele. In diesem Spiel tauchen die tatsächlichen Fugger allerdings nicht auf. Stattdessen geht es ein paar Ebenen nach unten. Auf regionaler Ebene, d.h. in einem Teilstaat des damaligen "Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation", versuchen die Spieler, ähnlichen politischen Einfluss zu erlangen, wie ihre großen Vorbilder.
Dass die Arbeit eines Postboten dermaßen aufregend sein kann, hätte ich nicht gedacht! In einem coolen Motorboot Flüsse entlangrasen und übers Meer brettern, um wichtige Packete (wie zum Beispiel die britischen Kronjuwelen) pünktlich abzuliefern. Dabei muss Schiffen von Terroristen, Minen und herumtreibenden Baumstämmen ausgewichen werden, oder aber man ballert se einfach weg, wenn sie einem wirklich lästig werden (es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis DHL anfängt, sich solchen Methoden zu bedienen). All das, um eine schnelle Lieferung zu gewährleisten (eine diesbezügliche Änderung dagegen steht bei DHL wohl eher niedrig auf der Prioritätsliste).
Beim Stichwort "digitale Modelleisenbahn" fällt einem spontan wahrscheinlich Railroad Tycoon ein. Durch den starken Wirtschaftsaspekt passt die Bezeichnung aber eigentlich nicht so. Im heimischen Spießerkeller geht es doch eher ums Stellen von Signalen und Weichen. Und das passende Computerspiel dazu: Locomotion.
"Ports of Call" ist ein früher Wirtschaftssimulationsklassiker der besonders auf dem Amiga viele Fans gefunden hat. Man verwaltet eine Flotte von Trampschiffen, das heißt, man kauft und verkauft Waren nicht selber, sondern erledigt Charteraufträge.
Die meisten werden diesen Klassiker bereits kennen, weil er ein großer Erfolg war. Verdientermaßen! Durch Sim City inspiriert wollte Sid Meier ein Echtzeit-Aufbauspiel machen. Dies ist das Endprodukt.
Gleich am ersten Arbeitstag als Manager bei einer Bahngesellschaft werden die eigenen Erwartungen davon, sich in Ruhe auf einem Chefsessel zurücklehnen zu können und von Zeit zu Zeit einen Blick auf Fahrpläne zu werfen, bitter enttäuscht. In dieser Gesellschaft gibt es keine Fahrpläne oder überhaupt geplante Strecken - die Züge fahren einfach auf gut Glück drauflos, immer den Schienen entlang, wo auch immer diese hinführen mögen. Ein sehr entspannter Plan, doch der traditionelle bürokratische Weg hat nun mal zwei entscheidende Vorteile: Weniger Zusammenstöße und ein zuverlässigerer Kundenservice. Aufgabe der Spielerin ist es, beides trotzdem sicherzustellen, und zwar, indem sie die Weichen bedient.
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