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1991 bestimmte die EU noch nicht so sehr die Nachrichten wie heutzutage. Um genau zu sein gab es sie "damals" noch gar nicht, denn die Maastrichter Verträge wurden erst ein Jahr später unterzeichnet. Doch die "Europäische Gemeinschaft" gab es natürlich schon, und die weitere politische und wirtschaftliche Integration war auch schon beschlossene Sache, und deshalb musste man Propaganda zwecks Abschwächung der nationalistischen Gefühle über sich ergehen lassen. Für die am einfachsten zu beeinflussendste Zielgruppe gab es Auf dem Weg nach Europa.
Trivial Pursuit am Computer... immer ein schwieriges Unterfangen. Das Spiel zeigt einem auf Anfrage die Antwort auf die Fragen, und fragt dann wiederum, ob man es richtig gemacht habe. Ziemlicher Blödsinn, wenn man allein spielt, und hat man dagegen einen Freund dabei, stellt sich die Frage, warum man nicht gleich zum "richtigen" Brettspiel greift. Wer solche Computerspiele kauft, war mir schon immer ein Rätsel - aber es sind wohl auch nicht allzu viele, und so ist das Spiel schon lange aus den Geschäften verschwunden (um genau zu sein kann ich mich nicht entsinnen, es überhaupt jemals gesehen zu haben; mag an mir liegen, aber es waren wohl auch nicht sehr viele Exemplare im Umlauf). Besitzt man das Brettspiel nicht, kann dieses Spiel immerhin als einigermaßen sinnvoller Ersatz herhalten. Diese seltsame truthahnähnliche... Person..., die die Fragen stellt, ist ein wenig nervig - und sie nervt auch besonders damit, dass sie immer wieder demonstriert, dass der Programmierer fähig war, den Namen des Spielers in eine Variable zu packen, und ihn in jedem nur denkbaren Satz unterzubringen.
Dingsda war eine beliebte Quizsendung im deutschen Fernsehen etwa von der Mitte der 80er Jahre bis zum Ende des Jahrtausends (beliebt war es eigentlich sogar nur bis zur Mitte der 90er, aber danach lief es noch weitere fünf Jahre weiter). Die Grundidee: Zwei Teams von "Prominenten" versuchten, Begriffe, die von Kindergartenkindern erklärt wurden, zu erraten.
Alternativnamen: "Riskant!"
Auch wenn einige Leute (allen voran die Produzenten) sicherlich das Gegenteil behaupten werden, ist Jeopardy! doch eine der gradlinigsten Quizshows im Fernsehen. Vergessen wir mal wieder Frage-Antwort-Kram - das macht es nicht tatsächlich anders. Besonders, da die meisten "Antworten" auch nur ansatzweise das sind, was man tatsächlich als Antwort gäbe, würde einem die dazugehörige Frage gestellt ("Was ist eine Blume" - "Das sollte man laut Scott McKenzie in Haar tragen, wenn man nach San Francisco kommt"; genau, das wäre auch meine erste Antwort gewesen). Eigentlich bekommen die drei Kandidaten einfach eine Art "Definition" eines Begriffs, und müssen diesen dann erraten.

TriNeT Computer GmbH / Informationskreis Kernenergie 1996
Genre: Adventure
Wertung: 0/6
Lizenz: Freeware
System: PC
Das Thema Kernenergie ist ja gerade mal wieder hochgeschwappt... Grund genug, sich mal diesem zwar bereits etwas betagtem, aber trotz Allem besonders tiefgründigem und höchst objektivem Aufklärungsmaterial des "Informationskreises Kernenergie" zu widmen. Diese vollkommen unabhängige, dem Allgemeinwohl der Menschheit verpflichtet Organisation wählte 1996 eine Utopie zur Darstellung der harten Fakten: die Vision einer Zukunft ohne Kernkraft.
Na wenn das mal nicht endlich ein echter Test wichtigen Wissens ist! Was das mit Kneipen zu tun hat, ist erstmal etwas unklar. Dem Titelbildschirm nach zu urteilen scheint es sich auf eine Art Quizmaschine, die in einem Pub steht, zu handeln, aber in Echt habe ich sowas noch nie gesehen. Meine Konnotation ist eher, dass es sich um Fragen zu Gebieten handelt, über die man sich typischerweise in einer Kneipe unterhält: Fernsehen, Musik, Sport - die Richtung sollte klar sein.
Die berüchtigsten Piraten der Karibik wollen per Wette herausfinden, wer der größte Halsabschneider ist: Sie segeln alle die selbe Route quer übers Meer, und wer am Ende den größten Beuteberg vorzuweisen hat, gewinnt. Der legendäre Redhook übernimmt den Schiedsrichterposten, aber viele Regeln gibt es nicht - alles ist erlaubt, sofern es Gold einbringt.
40-50% Einschaltquote wie in den Tagen vor dem Privatfernsehen schafft wohl nur noch eine Show: Wetten Dass. Warum auch immer. Mit "Wetten" hat die Show sowieso nichts mehr zu tun, denn das "Tippen" der Gäste wurde bereits Ende der 80er aus dem Zentrum der Sendung genommen. Die Vorführungen der Kandidaten fallen zwischen den übermäßigen Kulissen gar nicht mehr auf. Die meiste Zeit bekommen die wenigen immer wieder auftauchenden Pseudoprominenten Gelegenheit für schamloseste Eigenwerbung in öden und vorhersehbaren Gesprächen, die größtenteils Presseveröffentlichungen der jeweiligen Vermarktungsfirmen wiederkäuen.
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