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Warlords
Strategic Studies Group 1990Genre: Strategie
Sprache: English
Lizenz: Kommerziell
System: PC
Test von NetDanzr (veröffentlicht 07.07.2006, geändert 15.09.2006):
I must admit that Warlords I is my favorite game. Very simple, but still providing for countles hours of playing. The plot is very simple. Without any intro, you select a nation, set the toughness of other nations and start to play. You start with one castle which produces an army every once in a while and a hero. This hero can either lead an army, or simply wander around and search old ruins and libraries. In return, he is either slain, or finds special objects, gold, or mystical creatures as allies.The economy of the game is pretty simple, too. Each city produces a set amount of gold each turn. Each army consumes a set amount of gold each turn. You have to make sure that you always have some gold left, because if not, you would not be able to finish a turn without dissolving some armies. Mentioning the armies - there are lost of them, ranging from pikemen (a kind of militia), through heavy infantry, cavalary, wolfriders and giants, to such exotic beings as griffins, devils and dragons. The whole system of armies is very well balanced, increasing the joy of playing.
If you so far got the impression of a simple version of Heroes of Might and Magic, you are not far from truth. However, there are some important differences; some good and some bad. First, you can assemble army groups consisting of up to eight armies, but you don't have to lead it by a hero. As a consequence, heroes just rarely enter a fight, they are rather used as defenders of important castles. Second, you see the whole map immediately and observe all the enemy movements. I would really like to see here a continuous exploration of the map. Third, you can set the toughness of each opponent individually, creating a nice mix of environments and considerably adding to the variability of the gameplay. Fourth, the city building is limited to just strenghtening the defenses. Lastly, I am missing a score system in the game.
Updated: One more thing - a few weeks ago I've bought Warlords III, the Reign of Heroes (for $1.88 it was a great deal). Even there, the map of Illuria was all messed up. Not as badly as in the second part, but still. If you want a real challenge, get this game. The original map of Illuria is one of the best strategic maps ever created.
As mentioned before, one of the strengths of the game is its great variability. So, for example, at the easiest level the enemy does not search the ruins. At the harder one, the enemy searches them, but does not utilize its findings very well. On the hardest level, the enemy manages his empire very well, sending production to the border towns and is able to create a very strong army within several turns. However, because of natural borders, such as the sea and mountains and due to the large distances, it is also important to chose the right enemies to be strong or weak. For example, if you create two super-strong enemies at the other side of the continent, they will fight with each other and you would have to worry just about the weaklings surrounding you and win the game without even meeting the stong ones. The game is won when you occupy over a half of the castles (there are 80 castles in total). Then, other players offer you peace. If you refuse, they simply declare war on you and you'll have to destroy them all.
Overall, this is one of the most entertaining strategy games around. Even though it has just one map, it is extremely well balanced and offers plenty of different skill levels.
Achtung
Das selbe Spiel wurde auch für eines oder mehrere andere Systeme getestet. Bitte bedenkt jedoch, dass die Versionen, auf denen die folgenden Aussagen basieren, sich grundlegend von derjenigen, die bislang betrachtet wurde, und auch auf den Screenshots zu sehen ist, unterscheiden könnte.Test von Mr Creosote (veröffentlicht 19.08.2004, geändert 15.09.2006) (Amiga):
Warlords ist ein eher einfaches Spiel. Als Grundsubstanz dient Empire, vermischt mit einer Prise Risiko und verfeinert mit einem Fantasyhintergrund. Bis zu acht Parteien streiten sich um die Vorherrschaft in Illuria. Illuria ist ein relativ kleines Land mit 80 Städten, das anscheinend undurchdringliche Grenzen hat - denn die Karte hört einfach stumpf auf an den Seiten.Die "Rassen", die diese Welt bevölkern, erfüllen sämtliche Fantasy-Clichés: brutale Riesen, vornehme Elfen, Zwerge, noble Ritter, fiese Orks und auch der Inbegriff des Bösen in Form des "Lord Bane". Jede Seite beginnt mit einer einzigen Stadt, wo mindestens eine "exklusive" militärische Einheit hergestellt werden kann. Hier befinden sich die imperialistischen Keimzellen.
Wie erwähnt hat jeder Spieler anfangs eine spezielle Einheit. Diese Produktionskapazität ist allerdings nicht mit den Spielern selbst verwoben, sondern mit den Städten, so dass diese Fähigkeit auf den jeweils aktuellen Besitzer dieser übergeht.
Auch in den anfangs noch unabhängigen Städten gibt es oftmals "besondere" Einheiten. Diese sind einigermaßen logisch über die Karte verteilt: Zwerge und Riesen gibt es im Gebirge, Kavallerie auf weiten, freien Ebenen, Elfen in Wäldern usw. Standardeinheiten wie leichte und schwere Infanterie können dagegen so ziemlich überall erbaut werden. Diese Produktionsmöglichkeiten können während des Spiels nicht verändert werden, was es strategisch wichtig macht, zentrale Produktionszentren zu erobern und zu halten.
Ein weiterer origineller Spielaspekt von Warlords sind die Helden. Jeder Spieler beginnt mit einem. Diese starken Einheiten können nicht nur Kämpfe mit anderen Armeen austragen, sondern sie können auch auf Erkundungsreise in Ruinen und Tempel aufbrechen. Hier treffen sie normalerweise auf ein Monster, das sie dann bekämpfen müssen. Im Erfolgsfall wartet eine Belohnung in Form von Gold, magischen Hilfsmitteln zwecks Verbesserung der Fähigkeiten oder sogenannten "Verbündeten". Letztere sind besonders mächtige Einheiten wie z.B. Drachen, die nirgendwo gebaut werden können. Ein weiterer wichtiger strategischer Faktor...
Eine der größten Stärken von Warlords ist leider auch einer der größten Nachteile des Spiels: die Karte. Die Karte von Illuria, auf der das gesamte Spiel stattfindet, ist großartig! Trotz sehr unterschiedlicher Gegenden, die jeweils völlig verschiedene Vorgehensweisen verlangen, ist sie sehr gut ausbalanciert. Stunden, Tage und Wochen müssen in die Feinabstimmung geflossen sein, und das hat sich ausgezahlt. Doch das Problem: Das ist die einzige Karte. Es gibt keinerlei andere Länder zum Erobern, keinen Editor oder auch nur einen Zufallskartengenerator. Illuria allein kann natürlich trotz seiner unbestreitbaren Vorteile und acht verschiedenen Ausgangspositionen das Interesse des Spielers nicht für immer aufrecht erhalten.
Ein paar weitere "Begrenzungen" des Spiels gibt es noch, aber diese gründen sich vielmehr auf dem Genre. Warlords ist nunmal "nur" ein Kriegsspiel, und nicht mehr. Es gibt kaum wirtschaftliche Aspekte (nur auf die Unterhaltszahlungen für die Armee muss man achten), keine richtige Diplomatie usw. Man schickt einfach nur seine Armeen in die Schlacht. Das macht Fans durchaus Spaß, und ist dank der einfachen Bedienung auch für Einsteiger ins Genre geeignet, aber besonders tief geht es nicht.
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