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Arizona, 1866. Finemore Fillmore, der junge (um genau zu sein sieht er aus, als wäre er etwa 12 Jahre alt) Held unserer Geschichte, stolpert zufällig über das Geheimnis dreier goldener Schädel, die der Schlüssel zum Schatz der Tolteken ist. Einen der Schädel hat er bereits. Die anderen beiden befinden sich auch in der Gegend, und zumindest weiß er schonmal wer sie hat.
Die Dinge, die im wirklichen Leben Spaß machen, werden meist auch in Computerspielumsetzungen entsprechend unterhaltsam. Und was macht wirklich richtig Spaß? Klar, Rasenmähen. Wer liebt es nicht, immer vor und zurück zu gehen, dabei die Route zu optimieren und gleichzeitig auch noch Muße zu haben, über die wichtigen Dinge des Lebens zu philosophieren? Advanced Lawnmower Simulation ermöglichst dies nun endlich auch auf dem flackernden Bildschirm!
Umsetzungen von Konsolenspielen auf Computer gehen oft schief. Übersetzungen japanischer Spieler ebenso. Bei B.C. Kid hat es überraschend gut geklappt. Es erschien ursprünglich auf der PC Engine und hatte (für "westliche" Zungen einen sehr seltsamen Namen. Die englische Version wurde zu "Bonk". Bonk? Um es kurz zu machen: Die Amigaversion hat einen besseren Titel verpasst bekommen, als sie ein paar Jahre später von der deutschen Firma Factor 5 umgesetzt wurde.
Gerade noch rechtzeitig vor den Sommerferien hatte es Eric geschafft, seine Akte aus dem Tresor des Direktors zu stehlen. Nun hat er die Zeit genutzt, eine weniger kompromittierende zu fälschen, die ihm aber natürlich nur von Nutzen sein kann, wenn er sie im Safe unter die anderen bringen kann.
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Die Zeit der Unschuld
Der erste zurückzuverfolgende Eintrag in das hier wiedergegebene Protokoll führt uns zurück ins Jahr 1997. Wie so häufig liegt die Psychose des Probanden begründet in seiner Kindheit. In diesem Fall hauptsächlich in stark nostalgisch verklärten Erinnerungen an die prägenden Produkte langer untergegangener Elektronikhersteller.
Die Zeit der Unschuld
Der erste zurückzuverfolgende Eintrag in das hier wiedergegebene Protokoll führt uns zurück ins Jahr 1997. Wie so häufig liegt die Psychose des Probanden begründet in seiner Kindheit. In diesem Fall hauptsächlich in stark nostalgisch verklärten Erinnerungen an die prägenden Produkte langer untergegangener Elektronikhersteller.
Battle Bugs ist ein Spiel, dass ohne Hintergrundgeschichte auskommt. Man absolviert einfach nur zusammenhanglose Missionen linear hintereinander. Trotzdem hat es durch seine Thematik (Schlachten unter Insekten) einen gewissen naiven Charme, der den militärischen Hintergrund doch stark relativiert und ironisiert. Dabei geht es meist um die Eroberung von möglichst vielen herumliegenden Nahrungsmitteln. Das läuft folgendermaßen ab: Sobald eine eigene "Einheit" in die Nähe des zu erobernden Gegenstandes kommt, erscheint eine Fahne auf demselben. Die geht je nach dem, wie viele Käfer auf einmal in der Nähe sind schneller oder langsamer nach oben. Wenn die Fahne schließlich ganz hochgezogen ist, gehört das Objekt der Begierde der eigenen Partei. Leider versucht der Gegner das gleiche zu erreichen, so dass es zu heftigen Kämpfen kommt. Solange beide Parteien noch Insekten in der Kontrollzone haben, wird es keinem zugerechnet. Natürlich können einmal eroberte Ziele auch wieder den Besitzer wechseln, wenn jemand anders die Kontrollzone erobert.
Wenn's beim ersten Versuch nicht klappt... Lure of the Temptress war kein wirklich gutes Spiel, doch trotzdem heimste es viele positive Stimmen ein - man könnte wohl sagen, es gibt Spiele, die noch mehr überbewertet sind. Danach nahm Revolution Software sich die Zeit, die nötig war, und heraus kam ein wirklich gelungenes Spiel!
Alternativnamen: "Dumbtris"
Blödtris - oder auch Dumbtris, wenn man es in der englischen Version installiert (das Spiel lässt einem die Wahl zwischen Englisch und Deutsch) - ist ein Spiel, das man in der Tetris-Kategorie einordnen kann. Na ja... zumindest der Name beansprucht eine Art Verwandtschaft. Nun muss ich allerdings eingestehen, dass es recht schwierig ist, einen richtigen Test über dieses Spiel zu schreiben. Ersteinmal ist das Spiel nicht wirklich... ernst. Das Ziel ist das gleiche, wie aus Tetris bekannt: Man muss vollständige horizontale Reihen zusammenbauen, die dann verschwinden, man wird mit Punkten belohnt, und hat man davon eine gewisse Anzahl erreicht, geht es einen Level weiter, was bedeutet, dass alles schneller abläuft - usw. usf.
Der Albtraum eines jeden Spielers: Ein angehender Autor von Textadventures (der, um die Situation noch zu verkomplizieren, auch noch mit einem verwandt ist) bittet einen, sein erstes Machwerk zu testen. Das kann zwar auch durchaus Spaß machen, aber wenn das Spiel richtig (also richtig) schlecht ist, wie sagt man das dieser Person dann? In Bugged ist genau das der Fall: Man soll die ersten Gehversuche im Genre des eigenen Cousins ausprobieren und nicht nur handelt es sich dabei um eine völlig lineare Abfolge langweiliger Räume eines Schlosses in einer mehr als durchschnittlichen Fantasywelt, sondern es ist auch auf technischer Ebene einiges schiefgegangen - das Spiel ist völlig verbuggt. Die meisten Rätsel lassen sich nicht auf die vorgesehene Weise lösen. Also muss man Wege finden, diese Bugs zu umgehen, indem man wiederum andere Bugs zu seinem Vorteil ausnutzt, und so trotzdem vorankommt.
Infocoms Textadventures sind bekanntermaßen die besten. Ihre Spielengine mit ihrem großartigen Parser wurde für eine Vielzahl verschiedener Meisterwerke benutzt. Bureaucracy ist eins davon. Was es gegenüber seinen "Kollegen" überlegen macht, ist der geniale Plot. Er wurde von Steve Meretzky (Leather Goddesses of Phobos, Stationfall) und dem bekannten Schriftsteller Douglas Adams geschrieben. Die beiden hatten bereits zuvor zusammengearbeitet, um Adams' The Hitchhiker's Guide to Galaxy (Deutsch: Per Anhalter durch die Galaxie) als Spiel umzusetzen.
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