The Good Old Days

...denn Früher war alles besser!
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Syndicate

Bullfrog 1993
Genre: Strategie, Action
Sprache: English
Lizenz: Kommerziell
System: PC
Wertung: ?
Gesh:
5/6
Gesamt:
5/6

Test von Gesh (veröffentlicht 26.04.2001, geändert 24.06.2007):
Die Zukunft. Mehrere Syndikate kontrollieren verschiedene Regionen der Erde und sie führen Krieg gegeneinander. Man übernimmt die Rolle eines dieser Syndikate und erledigt eine Reihe von Aufgaben, um eine Region nach der anderen zu erobern, bis man schließlich alle besitzt.

Man betrachtet das Spiel aus einer 3/4-isometrischen Perspektive (wie bei X-COM), aber (Gottseidank!) es läuft in Echtzeit ab. Beim ersten Start wählt man den Namen der eigenen Firma (bzw. des Syndikats), ein Logo und eine Farbe. Später werden alle eroberten Gebiete in dieser Farbe dargestellt. Danach sieht man eine Weltkarte, auf der alle gegebenen Territorien eingezeichnet sind. Welches man als nächstes angehen will, bestimmt man mit einem Mausklick auf das entsprechende Gebiet, aber das geht nur, wenn es an ein eigenes angrenzt (einfach an den Vorschlag des Spieles halten, damit fährt man am besten). Anschließend gelangt man in ein Menu. Im Spiel steuert man (bis zu) 4 kybernetisch aufgemotzte Agenten. Man kann sie mit Waffen und anderen Gegenständen ausrüsten, neue Technologien erforschen, Teammitglieder tauschen und sie noch weiter verbessern (kräftigere Beine, bessere Augen, Herzen...), nachdem man das entsprechende Upgrade erforscht hat.

Nimmt man die Mission an, kann man die Missionskarte genauer machen und weitere Infos bekommen - gegen ein unwesentliches Entgelt. Beides ist zu empfehlen, sofern man es sich leisten kann. Danach auf "ACCEPT" klicken und los geht´s.
Man steuert die Agenten entweder einzeln oder als Gruppe. Links am Bildschirm ist das Steuerungsmenü - Waffenauswahl, Karte und eine kleine Statuszeile, die einen darüber informiert, was als nächstes zu erledigen ist. Man kann seine Missionsziele stur befolgen oder auch einfach nur herumgehen und unschuldige Zivilisten abknallen - oder beides. Die Missionen bestehen aus einer ziemlich begrenzten Auswahl an Aufgaben, Variationen desselben Themas: Man muss den lokalen Widerstand brechen, VIPs gefangennehmen oder im besten Falle ein Gebiet säubern, indem man alles umpustet was sich bewegt. Im Spielverlauf werden die Waffen und kybernetischen Verbesserungen immer leistungsfähiger. Mehr Ressourcen für die Forschung erhöht deren Geschwindigkeit. Ein belebtes Netzwerk aus Straßen voller Fußgänger, Fahrzeuge und feindlicher Agenten ist das Schlachtfeld.

Die Grafik war großartig für damalige Verhältnisse und sieht auch heute noch gut aus. Die Pseudo-3D-Perspektive ermöglicht ein großes Blickfeld auf umliegende Gebäude und Gegenden. Ich brachte den Sound nicht zum laufen, demzufolge kann ich dazu nichts sagen.

Alles in allem ein sehr gutes Spiel - eines der wenigen (gibt es heutzutage sehr selten), das man immer wieder mal herauszieht und wieder spielt. Jetzt herunterladen, das ist es absolut wert!

Übersetzt von Adhoc


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