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Midwinter II: Flames of Freedom

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Maelstrom / Rainbird
1991
Genre:
Strategie, Action
Thema:
Krieg / Science Fiction / Schifffahrt /
Fliegen / Spionage / Fahren / Apokalypse
Sprache:
English, Deutsch, Français
Lizenz:
Kommerziell
System:
Amiga (OCS/ECS)
Aufrufe:
4430

Wertung [?]

Mr Creosote:
5/6
Gesamt:
5/6
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Mr Creosote (28.07.2010) [verstecken]

Avatar Etwa 30 Jahre nach der Befreiung der Midwinter-Insel von den Truppen des General Masters steht es schon wieder nicht gut. Die Insel ist komplett im Meer versunken, nachdem der Klimawandel die Polarkappen abgeschmolzen hat. Die Bevölkerung wurde auf die Insel Agora umgesiedelt, wo ein neuer Staat gegründet wurde. In der Zwischenzeit hat sich jedoch der „Schurkenstaat“ Sahara alle Inseln des Archipels abgesehen von Agora angeeignet. Es scheint klar, dass die freiheitsliebenden Menschen Agoras trotz aller gegenteiligen Beteuerungen das nächste Ziel sein werden.

Es bleiben die üblichen Optionen. Rein militärisch hat man dem Feind nichts entgegenzusetzen (trotz der für einen so winzigen Staat recht ausgeprägten Streitkräfte, die die eigentliche Regierung bilden - soviel zum Thema „Freiheit“), und da man aber auch nicht einfach aufgeben möchte, soll versucht werden, die Saharische Machtbasis zu untergraben, noch bevor die eigentliche Invasion beginnt. Je mehr Inseln befreit werden können, bevor die feindliche Armee sich in Bewegung setzt, desto größer die Chancen, sie letztendlich zu besiegen.

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Gentlemen, you can't fight in here - this is the War Room!
Jede Insel steht im Spiel für eine Mission. Um die Kontrolle der Bösen über das Land zu brechen, müssen immer ein paar spezifische Ziele erreicht werden. Diese reichen von der Zerstörung einzelner Gebäude über die Ermordung Saharischer Amtsinhaber bis zur Kontaktaufnahme mit Widerstandsgruppen oder dem Diebstahl wichtiger Dokumente. Natürlich sind manche Missionen schwieriger als andere, je nach der strategischen Wichtigkeit der jeweiligen Insel.

Der Hauptunterschied im Vergleich zu Midwinter ist, dass man im Spielverlauf immer nur einen einzigen Charakter steuert. Dieser Charakter kann am Anfang des Spiels dafür in vielen Belangen den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Andere Charaktere sind zwar weiterhin sehr wichtig für den Spielfortschritt, aber sie werden niemals zu Protagonisten. Stattdessen müssen sie überzeugt werden, einem zu helfen - wobei es mehrere Wege gibt, dies zu erreichen (beispielsweise Überreden, Bestechen oder Drohen), wobei nicht alle Möglichkeiten bei Jedem anschlagen und die Effizienz auch sehr von den Fähigkeiten des eigenen Charakters abhängt.

midwinter205.png
„Gavin Steel“, Sexappeal und Charme: hervorragend, Schauspieltalent: schlecht - perfekt für eine Karriere in der Pornoindustrie...
Von dieser Beschränkung abgesehen bietet Flames of Freedom einfach „mehr von Allem“: Mehr Charaktere, mehr Waffen, mehr Fahrzeuge und offensichtlich mehr Inseln. Ein weiterer Fortschritt ist, dass die meisten dieser Elemente nun direkt in die dreidimensionale grafische Umgebung eingebunden sind, d.h. man kann die Charaktere in der Landschaft herumstehen sehen und mit den Fahrzeugen direkt interagieren.

All diese neuen Features schaffen jede Menge Abwechslung. Ob man in einem Flugzeug oder einem Zeppelin herumfliegt, schlägt sich durchaus in den eigenen Verteidigungsmöglichkeiten nieder. Auf dem Boden kann man unter Anderem Jeeps, Züge und Lastwagen steuern und unter Wasser (wo man leider auch keine Ruhe findet) geht es auch. Leicht nachteilig hier, dass sich all diese Fahrzeuge doch sehr ähnlich steuern - die Unterschiede sind größtenteils oberflächlig-grafisch.

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I'd like to be under the sea...
Natürlich ist das Spiel von der perfekten Simulation einer Welt trotzdem noch weit entfernt. Ein bisschen Quatsch muss man schon schlucken bei so manchen Aktionen im Spiel. Kann man wirklich auf einen fliegenden Helikopter springen und sich dort festhalten? Und bricht eine komplette Regierung tatsächlich zusammen, nur weil man die Ehefrau des Polizeichefs auf die Seite der Rebellen zieht? Immerhin bleiben solche Fragen im akzeptablen Rahmen.

Positiv ist zu vermerken, dass es einen automatischen Reisemodus gibt. Man kann auf der Landkarte seine Route planen und dann (natürlich solange kein akuten Gefahren auftreten) die Zeit beschleunigen und dem Charakter bei der automatischen Reise zusehen. Also keine endlosen Reisen im 3D-Modus mehr - wenn man das nicht explizit haben will.

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Schöner Panoramablick aus einem Zeppelin
Aus technischer Sicht muss man allerdings leider ein paar Beschwerden anbringen. Zuerst sind da die Ladezeiten. Eine reguläre Festplatteninstallation gibt es nicht (heutzutage geht das dank WHDLoad natürlich) und das Spiel muss dauernd von den Disketten nachladen. Zweitens kann die Vektorgrafik auf kleineren Amigamodellen etwas langsam und abgehackt wirken (wobei heutzutage wohl niemand mehr mit einem unaufgerüsteten A500 spielt).

Apropos Grafik: Da hat sich seit dem ersten Teil nicht viel geändert. Die absolute Leere passte sehr gut zu der Eiswüste, aber in der tropischen Umgebung wirkt sie etwas seltsam. Auch ist mit dem starken Anwachs der Personen deren Persönlichkeit etwas verloren gegangen - manche wirken wie reine Clichés.

All diese Kleinigkeiten können jedoch nicht den Blick aufs Große und Ganze verstellen, und das ist, dass Flames of Freedom die Hauptstärke von Midwinter weiterführt: Die Freiheit, einfach das zu tun, was man tun möchte. Diese Freiheit wurde räumlich nochmal deutlich erweitert, auf anderer Ebene aber dafür eine „leitende Struktur“ hinzugefügt, so dass die Gesamtgewichtung in etwa die gleiche bleibt. Offensichtlich ist dies jedoch trotz der hohen Wertung nicht das richtige Spiel für Einsteiger - Midwinter sollte man schon vorher gemeistert haben.

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