Gobliins 2: The Prince Buffoon
für Amiga (OCS/ECS)

Mr Creosote:Besucherwertung:
4.3/6
Firma: Coktel Vision
Jahr: 1993
Genre: Denkspiel, Adventure
Thema: Cartoon & Comic / Sonstige Fantasy / Humor
Sprache: English, Francais, Deutsch, Italiano
Lizenz: Kommerziell
Aufrufe: 24037
Rezension von Mr Creosote (07.11.2003)
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Der König ist gerettet worden, aber jetzt wurde sein Sohn entführt. Der böse Dämonenkönig will den Prinzen zu seinem Hofnarren machen. Welch ein Affront! Statt des traumhaften Trios des ersten Teils wird ein dynamisches Duo (siehe Anzahl der „Is“ im Titel) auf die Mission geschickt: Fingus, der Diplomat und Winkle, der Witzbold.

Diese beiden Charaktere sind spielerisch nicht, wie ihre Vorgänger, grundlegend verschieden. Sie können beide Dinge mit sich herumtragen (sogar mehr als eine Sache gleichzeitig), sie können beide Gegenstände benutzen, sie können beide ihre Umgebung manipulieren, sie können beide klettern, sie können beide Gewalt anwenden und auch sprechen. Keiner hat allerdings magische Fähigkeiten.

Der einzige Gratunterschied begründet sich auf den winzigen Charakterisierungen von der Schachtel. Fingus ist intelligenter. Das macht ihn zum hoffnungsreicheren Kandidaten, Leute von etwas zu überzeugen, mechanische Mechanismen zu durchblicken usw. Winkle ist andererseits bereit, größere Risiken auf sich zu nehmen, Leute zu ärgern,...

Ausgleichend wirkt auf die dadurch geringere Komplexität, dass viele „Level“ jetzt aus mehreren Bildschirmen bestehen. Allgemein besteht diese lineare Unterteilung allerdings immer noch. Die Rätsel stützen sich häufiger auf Gegenstände, das Inventar wächst schnell - das geht mehr in Richtung Adventure, als man von dieser Serie erwartet hätte. Viele Rätsel sind allerdings eher vom Timing abhängig. Schnelles und genaues Klicken ersetzt Denken. Etwas schade.

Es gibt mehr (guten) Slapstick zu sehen, und durch die leicht verbesserte Grafik kommt dieser auf gut rüber. Das „verflachte“ Gameplay (das immer noch gut ist, nur eben vergleichsweise schlechter) ist aber leider zu augenfällig, besonders da man auch noch dauernd wenig subtile Hinweise der Marke „Wir müssen diese Männer zum Lachen bringen“ bekommt. Kein Spiel für die Ewigkeit, aber trotzdem eine kurzweilige Ablenkung, um ein paar Stunden zu verschwenden.

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