ThyPersonalSnoop

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Angemeldet seit: 22.03.2015
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Biographie

Wie ein Computer aus 100% biologischen Material funktionieren kann, das wissen nur Kenner der FRÖSI. Diese Jugendzeitschrift hatte gelegentlich solche Mini-Rechner für ganz spezielle Spezialaufgaben; mein frühester war der "TÜMICO", dessen Funktion im CAD-Bereich lag.

So ziemlich mein einziges elektronisches Spielzeug war das "Bandai Computer Boot", welches mein Vater aus seiner Zeit bei der Handelsmarine mitbrachte. Mittels zurechtgeschnittenen Pappscheiben programmierte man die Fahrtroute, sollte aber in Reichweite bleiben - nicht daß es unkontrolliert über die Ostsee schipperte und politische Sperenzchen auslöste.

Die von Motorola dominierte Ära ging spurlos an mir vorüber, mein einziger kurzer Einblick in diese Architektur war eine SEGA-Konsole. In Folge begonnener Lehre im "EKO Stahl Eisenhüttenstadt" in der ersten Dekade der deutschen reunierten Republik (die "DRR"?) rückten Computer erneut in meinen Fokus, in Form gebrauchter 386er/486er + Graustufen-Monitor. Mein erster "richtiger" war ein AMD K6-II (dann umgebaut zu einem K6-III) + ein farbfähiger Monitor von Yakumo, eine Kombination auf der also Spiele interessanter wurden. Zwar ein Auslaufmodell, war's mir dennoch teuer - denn damals kriegte man Computer nicht hinterhergeworfen. Heut scheint das fast anders, oder wenigstens funktionieren die modernen Rechner meist so ...

In jene Zeit fiel also mein erster Kontakt zu BeOS, dem ich bis heute die Treue halte. Da habe die nennenswerten Stufen der Spieleentwicklung durchexerziert: die Text-Abenteuer der "Weltenschmiede" via DOSBox, die Grafik-Abenteuer von "LucasArts" in der ScummVM, neu aufgelegte und grafisch aufgepeppte Versionen von Klassikern der Heimcomputer-Ära wie "Mirror Magic" alias "Deflektor" (wie bei so vielen modernen Trends, war mein favorisiertes System selbst beim Retro-Gaming immer ganz vorn dabei) und eine Zeit lang das eine oder andere kommerzielle Spiel, welche enthusiastischere Entwickler auf den Markt brachten (darunter "Abuse", "Descent" oder "Worms Armageddon").

Als Alltagssystem nutze ich heute Linux. Sollte jedoch durch irgendein Wunder ein zeitgemäßes BeOS kommen (und ich rede nicht von ewig im Alpha-Stadium dümpelnden Nachbauten), dann ist klar, was ich installiere!

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