Game:

The Spam Club

» The Spam Club - Deutsche Kategorie - Deutsches Forum - Rezension - The Addams Family (Gameboy)
ReplyNew TopicNew Poll

Rezension - The Addams Family (Gameboy)

Posted at 12:11 on July 12th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
So, ich wollte ja auch mal was eigenes machen und hier ist es. Ich würde gern Deine Meinung hören, bevor ich versuche, den Text auf englisch zu übersetzen (was mir vermutlich SEHR schwer fallen wird - Hast Du nicht Bock, so als nächsten Beitrag zu den Übersetzungen? ^^). Screens hab ich auch gemacht, wohin soll ich die schicken? Das Spiel kann man auf einer ominösen Seite namens Rom Hustler runterladen, falls Du es nicht verfügbar hast. Vergleichen kann man Gameboy-Titel allenfalls untereinander, alles andere ist nicht sonderlich passend. Ich weiss noch nicht, ob ich einen Vergleich mit Super Mario Land wirklich sinnvoll finde...




Titel: The Addams Family
Hersteller: Ocean 1991
Genre: Action
Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch
System: Gameboy

Bei Spielen, die auf Filmen oder Serien aufbauen, ist man mit dem Begriff „Lizenzmüll“ schnell bei der Hand. Viele mehr oder weniger bekannte Titel, zu nennen zum Beispiel so ziemlich jedes Simpsons-Spiel, geben letztlich auch allen Grund dazu: Der Titel allein verkauft letztlich den Großteil der Spiele, warum also viel Geld für aufwendige Produktionen investieren? Schnell ein paar Sprites erstellt, die grob den Charakteren der Vorlage ähneln und irgendeine alte Spielidee aufwärmen und schon steht dem Weg in die Regale nichts mehr im Weg.

Der Addams Family Titel für den Gameboy erfüllt diese Kriterien nur teilweise. Hinter der zugegebenrmassen angestaubten und wenig originellen Fassade versteckt sich ein solides, forderndes Jump&Run, dessen Potenzial zu entfalten es allerdings etwas Übung bedarf. Im Allgemeinen mag ich die meisten Addams Umsetzungen für alle Formate, und davon gibt es schliesslich mehr als genug, zum Beispiel allein drei für den Super Nintendo. Der bizarre Humor der Serie fließt mehr oder weniger gelungen mit ein, während die eigentlichen Spiele trotz des durchschnittlich eher hohen Schwierigkeitsgrades eher in die Kategorie „Für Zwischendurch“ fallen.

Nun aber endlich zum eigentlich betrachteten Spiel. Man schlüpft in die Rolle des Hausherrn Gomez Addams, dessen Familie vom bösen Anwalt Tully gekidnappt und in verschiedenen Bereichen des Addams Anwesens versteckt wurde, die thematisch zu ihnen passen (Zum Beispiel findet man Wednesday auf dem Friedhof und Pugsley in seiner Spielzeugkiste). Wie man vermuten kann, sind diese Verstecke gut bewacht und am Ende wartet stets ein Boss, den man nur mit einer bestimmten Strategie zur Strecke bringen kann. Zunächst kann man nur springen und mit Wurfmessern werfen, aber am Ende fast jeden Levels kann man eine weitere (meist ziemlich skurrile) Waffenoption erhalten, die einem das weitere Spiel erleichtern, wie zum Beispiel einen Golfschläger oder Eiswürfel. Nachdem man alle Level gemeistert hat, wartet zum Schluß natürlich der Anwalt selbst darauf, von Gomez zur Strecke gebracht zu werden.

Die Grafik ist ziemlich in Ordnung, wenn man sie im Standbild betrachtet. Liebevoll gestaltete, abwechslungsreiche Levels mit recht grossen Figuren, bei denen man auch auf dem Gameboy-Bildschirm Details erkennen kann. In Bewegung läuft das Spiel zwar flüssig, es fällt aber auf, dass die Animationen ziemlich wenige Bilder beinhalten, was insbesondere bei den ansonsten ziemlich coolen Endggnern auffällt, die bisweilen nur aus 3-4 Bildern bestehen.

Der Sound ist zweckdienlich, aber die Musik ist auf jeden Fall ein Highlight. Das Addams Thema wurde hier mit den technischen Möglichkeiten des Handhelds sehr schön ausgearbeitet und die Stages haben überwiegend ihre eigene, passende Hintergrundmusik. Mein Favorit ist das Thema aus der Spielzeugkiste, fast schon ein Ohrwurm…

Das Gameplay ist wie zu erwarten sehr simpel gehalten. Mit Ausnahme der verschiedenen zu findenden Waffen ist Addams Family ein reinrassiges Jump&Run mit vielen Geschicklichkeitspassagen. Die vorhandene Energie erlaubt ein paar kleine Schnitzer was den Feindkontakt angeht, an den schwierigeren Passagen bedeutet allerdings ein zu kurzer Sprung schonmal den sofortigen Tod. Dieser ist dringend zu vermeiden, denn nach einer begrenzten Anzahl Leben (Extraleben gibt es nicht) wartet kein Cotinue auf den Spieler, geschweige denn eine Speicherfunktion. Der Schwierigkeitsgrad ist daher fordernd, aber nicht unlösbar und schwankt merklich zwischen den Levels. Wer schonmal ein Addams-Spiel gespielt hat, dem sei gesagt, dass die Tradition des Kühlschranks als schwierigstem Level auch hier nicht gebrochen wird.

Obwohl Gomez von Anfang an die Wahl zwischen fast allen Verstecken hat, ist das Spiel dennoch ziemlich gradlinig: Häufig wird eine bestimmte Waffe gebraucht, um den Endgegner eines anderen Levels zu besiegen (Mega Man läßt grüßen) oder um bestimmte Passagen zu meistern. Die größte Schwierigkeit des Spiels besteht also darin, die optimale Reihenfolge auszumachen, in der man die einzelnen Levels angeht.

Für Jump&Run Fans sind die Addams also auf jeden Fall einen Blick wert, selbiges gilt für Fans der Serie. Ich schiebe es auf jeden Fall immer wieder gern in den Gameboy, denn es ist auf jeden Fall ein schneller Spaß für zwischendurch.

Wertung: 4/6
-----
...for beauty is always cruel
-----
Edited by Vemperor at 12:24 on July 12th, 2008
Posted at 17:58 on July 13th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Avatar
Admin
Reborn Gumby
Posts: 8449
Meine Meinung? Ok, du wolltest es so... ;)

Vorweg, vor Allem für die unbedarften Mitleser (da sich viele Leute immer wieder darüber aufregen): Es wird hier nicht nach Inhalt diskriminiert, da das rein subjektiv ist. Mindestanforderungen bestehen ausschließlich bezüglich messbarer Kriterien, um "gleiches Recht für alle" zu wahren. Hätte Vemperor mir seine Rezension einfach geschickt, wäre sie genauso veröffentlicht worden. Meine folgende Bewertung seines Schaffens gebe ich nur, weil er danach gefragt hat - das tue ich natürlich gerne, ist aber keine Notwendigkeit.

Insgesamt liest sich die Rezension sehr flüssig. Keine inhaltlichen oder logischen Brüche (plötzlich irgendwas völlig anderes von einem Absatz zum nächsten), sehr ... strukturiert.

Die Einleitung ist meiner Meinung nach treffend, und die Eingeschränkung / Gegenüberstellung des speziellen Spiels zum vorher Gesagten im zweiten Absatz funktioniert. Etwas unüblich ist vielleicht, dass der zweite Absatz bereits eine Art Fazit enthält (das später auch nochmal wiederholt wird) - sowas kann aber durchaus gute Gründe haben, und ist somit nicht notwendigerweise schlecht.

Inhaltlich muss ich sagen, dass ich das Spiel auf dem Game Boy nicht gespielt habe (aber auf dem Amiga), also kann ich das nur eingeschränkt beurteilen, was du schreibst. Die Beschreibung halte ich auf jeden Fall für mehr als ausreichend (simples Jump'n'Run - da braucht's eigentlich nichtmal unbedingt so viele Worte). Etwas ausführlicher erklären könnte man vielleicht, was passiert, wenn man ein Level betritt, dessen Endgegner man nur mit einer Waffe besiegen kann, die man noch nicht hat (vorletzter Absatz) - ich denke, dass das auf jeden Fall von Interesse wäre, so dass man darauf noch etwas näher eingehen könnte. Und natürlich dazu: Wie ist das zu bewerten? Frustration oder in Ordnung?

Der letzte Absatz wiederholt im Prinzip (abgesehen von der persönlichen Komponente) nur vorher Gesagtes. Nochmal: Das kann man machen, aber zumindest solltest du vielleicht an einer der beiden Stellen die Formulierung etwas abändern, so dass nicht die gleiche Begrifflichkeit ("für zwischendurch") zweimal auftaucht.

Soweit also die vernichtende Kritik.

Quote:
Vergleichen kann man Gameboy-Titel allenfalls untereinander, alles andere ist nicht sonderlich passend.

Hm... warum? Ein Jump'n'Run ist ein Jump'n'Run.... aber natürlich deine Entscheidung. Du kannst sonst auch, wenn dir da was anderes einfällt, einen Vergleich zu einem Spiel ziehen, das nicht auf der Seite ist. Ist zwar nicht ganz so toll, aber besser als gar keiner - und falls das referenzierte Spiel dann doch mal irgendwann auf die Seite kommt, gibt's dann letztendlich doch einen Link.

Quote:
übersetzen (was mir vermutlich SEHR schwer fallen wird - Hast Du nicht Bock, so als nächsten Beitrag zu den Übersetzungen?)

Also letzteres kommt gar nicht in Frage - mein Angebot, dass ich immer einen Artikel übersetze pro Übersetzung von jemand anderem bezieht sich ausschließlich auf die Richtung Englisch -> Deutsch. Für deine letzte Übersetzung kommt als auf jeden Fall noch eine Übersetzung von mir!

Ansonsten steht natürlich mein Angebot, dass ich dafür sorge trage, dass alles auf Englisch verfügbar ist. Wenn du's also absolut nicht selbst machen kannst / willst, mache ich es, ja. Aber es gelten dann natürlich die dir sehr gut bekannten Einschränkungen für "Fremdübersetzungen": Ob ich deinen Tonfall, deinen Stil und deine Intention tatsächlich adäquat treffe, sei dahingestellt. Besser ist's im Allgemeine, wenn der Autor das selber macht. Wenn ich's machen soll, solltest du zumindest nochmal drüberlesen, bevor wir's veröffentlichen, ob du damit leben kannst, was ich daraus gemacht habe.

Ketzerische Wahrheit: Ich selbst schreibe meine Rezensionen immer zuerst auf Englisch. Das macht das Ganze einfacher, denn in die eigene Muttersprache zu übersetzen ist nun mal einfacher, und semantisch und syntaktisch ist das auch die Richtung einfach -> komplex (im Englischen sind eben eher kurze Sätze ohne große Struktur üblich). Ich stelle dann also die englischen Aussagen sinngemäß immer so um (oder versuche es), dass es der deutschen Sprache gerecht wird, was wiederum recht einfach ist (andersrum dagegen schwierig, weil die Komplexität des Deutschen nur schwierig übertragbar ist). Kannst du in vielen Tests von mir sehen, dass die Aussagen auf Deutsch und Englisch manchmal sogar leicht unterschiedlich sind dadurch ;)
-----
Now you see the violence inherent in the system!
-----
Edited by Mr Creosote at 18:27 on July 13th, 2008
Posted at 21:17 on July 13th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
Jo, vielen Dank erstmal für die Rezension zur Rezension

Ich merke gerade erstmals, dass es einen erheblichen Unterschied darstellt, ob man wie in der Schule oder Uni nur fremde Texte wiedergibt und sachlich erörtert, oder ob man eine eigene, subjektive Meinung schreibt, die ruhig etwas Farbe haben darf. Daher rührte die Bitte was zur zweiten Erstrezension zu sagen, für den Fall zukünftiger Beiträge (die ich erstmal nicht verspreche, weil ich mich kenne ;))werden die Abläufe vermutlich etwas entspannter und weniger aufwändig für dich. Dass der Weg übers Forum übrigens so unüblich ist, dachte ich garnicht mal, aber der gewaltigen Anzahl der Beiträge nach zu urteilen lesen es vermutlich auch nicht SO viele Leute ;)

Die doppelte Formulierung an Anfang und Ende war mir nicht aufgefallen, mach ich noch was dran.

Die Übersetzung versuch ich mal selbst, mein Problem liegt halt vor allem im Vokabular, grammatisch hab ich weniger Probleme im Englischen. Wenns garnicht gehen sollte, geb ich Dir die Trümmer zur Weiterverarbeitung.

Was den Vergleich angeht: Ich halte Handhelds für eine völlig andere Rubrik als andere Konsolen oder den PC. Da Grafik nunmal einen grossen Teil der Wahrnehmung ausmacht, finde ich es dem Gameboy gegenüber nicht fair, derlei Vergleiche anzustellen, bei denen Besucher den Querverweis auf einen vergleichbaren Titel klicken und das eigentliche Spiel direkt vergessen, weil das andere so schön bunt ist. Mag aber auch eine etwas verschobene Sichtweise sein...
Vielleicht kommen ja in nächster Zeit noch vergleichbare Titel hinzu, hab hier zB noch Kid Dracula liegen...
-----
...for beauty is always cruel
-----
Edited by Vemperor at 21:18 on July 13th, 2008
Posted at 08:05 on July 14th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Avatar
Admin
Reborn Gumby
Posts: 8449
Mir macht der "Aufwand" nix - ich wollte wie gesagt nur vermeiden, dass es wieder so wirkt, als wäre ich der bööööööse Zensor, der vorab alles niedermacht ;) Auch der "Weg" ist mir ziemlich gleichgültig. Die meisten benutzen von sich aus E-Mail - keine Ahnung, warum. Forum hat sogar einige Vorteile, z.B. dass die Zeichenkodierung automatisch stimmt (viele kriegen dass nicht hin bei Textdateien aus irgendeinen Grund, oder denken sogar, es sei in Ordnung MS-Word-Dateien durch die Welt an Unbekannte zu schicken...).

Das selbst gilt im Übrigen für Screenshots usw. Ich hab dir ja schon geschrieben, dass du die per E-Mail schicken kannst, aber einfach hier im Forum an einen Beitrag anhängen geht genauso gut. Hauptsache, es kommt bei mir an.

Lass dir Zeit - sag Bescheid, wenn du was hast, oder es Probleme gibt.
-----
Now you see the violence inherent in the system!
Posted at 10:35 on July 16th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
Update: Überarbeitete deutsche Version. Nicht viel dran gemacht, nur die Wortwiederholung geändert und einen Satz in den vorletzten Absatz eingefügt. Nach dem Durchlesen der Bewertungskriterien ausserdem nach unten korrigiert, da der Titel zwar ein Kindheitsklassiker von mir ist, aber objektiv betrachtet nicht aus seinem Genre heraussticht.




Rezension – The Addams Family für Gameboy

Hersteller: Ocean
Jahr: 1991
Genre: Action

Bei Spielen, die auf Filmen oder Serien aufbauen, ist man mit dem Begriff „Lizenzmüll“ schnell bei der Hand. Viele mehr oder weniger bekannte Titel, zu nennen zum Beispiel so ziemlich jedes Simpsons-Spiel, geben auch allen Grund dazu: Der Titel allein verkauft letztlich den Großteil der Spiele, warum also viel Geld für aufwendige Produktionen investieren? Schnell ein paar Sprites erstellt, die grob den Charakteren der Vorlage ähneln und irgendeine alte Spielidee aufwärmen und schon steht dem Weg in die Regale nichts mehr im Weg.

Der Addams Family Titel für den Gameboy erfüllt diese Kriterien nur teilweise. Hinter der zugegebenrmassen angestaubten und wenig originellen Fassade versteckt sich ein solides, forderndes Jump&Run, dessen Potenzial zu entfalten es allerdings etwas Übung bedarf. Im Allgemeinen mag ich die meisten Addams Umsetzungen für alle Formate, und davon gibt es schliesslich mehr als genug, zum Beispiel allein drei für den Super Nintendo. Der bizarre Humor der Serie fließt mehr oder weniger gelungen mit ein, während die eigentlichen Spiele trotz des durchschnittlich eher hohen Schwierigkeitsgrades eher in die Kategorie „Für Zwischendurch“ fallen.

Nun aber endlich zum eigentlich betrachteten Spiel. Man schlüpft in die Rolle des Hausherrn Gomez Addams, dessen Familie vom bösen Anwalt Tully gekidnappt und in verschiedenen Bereichen des Addams Anwesens versteckt wurde, die thematisch zu ihnen passen (Zum Beispiel findet man Wednesday auf dem Friedhof und Pugsley in seiner Spielzeugkiste). Wie man vermuten kann, sind diese Verstecke gut bewacht und am Ende wartet stets ein Boss, den man nur mit einer bestimmten Strategie zur Strecke bringen kann. Zunächst kann man nur springen und mit Wurfmessern werfen, aber am Ende fast jeden Levels kann man eine weitere (meist ziemlich skurrile) Waffenoption erhalten, die einem das weitere Spiel erleichtern, wie zum Beispiel einen Golfschläger oder Eiswürfel. Nachdem man alle Level gemeistert hat, wartet zum Schluß natürlich der Anwalt selbst darauf, von Gomez zur Strecke gebracht zu werden.

Die Grafik ist ziemlich in Ordnung, wenn man sie im Standbild betrachtet. Liebevoll gestaltete, abwechslungsreiche Levels mit recht grossen Figuren, bei denen man auch auf dem Gameboy-Bildschirm Details erkennen kann. In Bewegung läuft das Spiel zwar flüssig, es fällt aber auf, dass die Animationen ziemlich wenige Bilder beinhalten, was insbesondere bei den ansonsten ziemlich coolen Endggnern auffällt, die bisweilen nur aus 3-4 Bildern bestehen.

Der Sound ist zweckdienlich, aber die Musik ist auf jeden Fall ein Highlight. Das Addams Thema wurde hier mit den technischen Möglichkeiten des Handhelds sehr schön ausgearbeitet und die Stages haben überwiegend ihre eigene, passende Hintergrundmusik. Mein Favorit ist das Thema aus der Spielzeugkiste, fast schon ein Ohrwurm…

Das Gameplay ist wie zu erwarten sehr simpel gehalten. Mit Ausnahme der verschiedenen zu findenden Waffen ist Addams Family ein reinrassiges Jump&Run mit vielen Geschicklichkeitspassagen. Die vorhandene Energie erlaubt ein paar kleine Schnitzer was den Feindkontakt angeht, an den schwierigeren Passagen bedeutet allerdings ein zu kurzer Sprung schonmal den sofortigen Tod. Dieser ist dringend zu vermeiden, denn nach einer begrenzten Anzahl Leben (Extraleben gibt es nicht) wartet kein Continue auf den Spieler, geschweige denn eine Speicherfunktion. Der Schwierigkeitsgrad ist daher fordernd, aber nicht unlösbar und schwankt merklich zwischen den Levels. Wer schonmal ein Addams-Spiel gespielt hat, dem sei gesagt, dass die Tradition des Kühlschranks als schwierigstem Level auch hier nicht gebrochen wird.

Obwohl Gomez von Anfang an die Wahl zwischen fast allen Verstecken hat, ist das Spiel dennoch ziemlich gradlinig: Häufig wird eine bestimmte Waffe gebraucht, um den Endgegner eines anderen Levels zu besiegen (Mega Man läßt grüßen) oder um bestimmte Passagen zu meistern. Die größte Schwierigkeit des Spiels besteht also darin, die optimale Reihenfolge auszumachen, in der man die einzelnen Levels angeht. Der Frust, einen Level wegen fehlender Ausrüstung nicht schaffen zu können, ist aber nur von kurzer Dauer, denn der recht geringe Spielumfang erlaubt es, nach einem Neustart recht zügig wieder zur entsprechenden Stelle zurückzukehren.

Für Jump&Run Fans sind die Addams also auf jeden Fall einen Blick wert, selbiges gilt für Fans der Serie. Ich schiebe es auf jeden Fall immer wieder gern in den Gameboy, denn wenn man einmal alle Passagen gemeistert hat, ist das Spiel auch gut in einer halben Stunde zu schaffen und unterhält für diesen Zeitraum auch sehr gut.

Wertung: 3/6
-----
...for beauty is always cruel
-----
Edited by Vemperor at 10:39 on July 16th, 2008
Posted at 11:31 on July 16th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
So, hier mal mein Versuch, das ganze auf englisch zu übersetzen. Hat gut 4-5 mal so lange gedauert wie eine Übersetzung in die andere Richtung, aber ich bin garnicht so unzufrieden mit dem Ergebnis... Ich bitte trotzdem um Erläuterungen, was noch nicht ganz stimmt, denn Ziel des ganzen Projektes ist auch ein wenig, mein Englisch zu verbessern ;)
An der markierten Stelle bin ich nicht sicher, ob ich SNES mit Famicom übersetzen soll, ich denke mal schon, oder?





Talking about games that deal with films or series, sooner or later the phrase „license crap“ will come up. Many more or less common titles, for example almost every Simpsons game, do give reasons for this: The title itself does finally sell most of the copies, so why spend money for a complex production? Quickly design some sprites, that remind of the original characters and warm up some old games idea and the way into the shelves is paved.

The Addams Family for the Gameboy does only partially achieve this criterias. Behind the admittedly shopworn and little original fassade a solid and challenging Jump&Run is hiding, whose potential to develop requires some practise. I generally like the most Addams games for all platforms as there are plenty of them, for example three for the Super Nintendo. (Famicom?). The bizarre humour of the series is more or less successful flowing in, while the games for themselves, despite the generally high difficulty, fit into the “casual gaming” category.

But let’s talk about the game I wanted to look at. You are taking the role of landlord Gomez Addams, whose family has been kidnapped by the mean lawyer Tully and is hidden in different parts of the Addams manor, that fit to them thematically (for example Wednesday is hidden at the graveyard while Pugsley can be found inside his toybox). As you guess those hideouts are guarded very well and at their ends there is always a boss waiting, for whom to beat you will need a special strategy. At the start you can just jump and throw daggers, but in the end of almost every level you can find more (kind of cranky) weapon options like a golfclub or ice cubes. After mastering all levels of course the lawyer himself is waiting for Gomez kicking his butt.

The graphics are quite nice, looking at them without motion. Lovely done levels with great variety and quite big character sprites, whose details can be clearly seen even on the gameboy screen. In motion the game is running fluently, but you can see, that the animations contain very few single pictures, a detail that is especially remarkable at the otherwise pretty cool bosses, sometimes consisting of only 3-4 pictures.

The sounds are appropriate but the music is without a doubt a highlight. The Addams theme is done extremely well with the technical possibilities of a handheld and the stages do mostly have their own fitting background music. My favourite is the toybox theme – quite catchy…

As you expect the gameplay is quite simple. With the exception of the different weapons the Addams Family is a basic Jump&Run with lots of tricky passages. The energy bar allows some failiures regarding enemy contact, but at more difficult passages a too short jump can mean the immediate death. This is urgently to avoid, because after a limited number of lifes (no extra lifes are granted during the game) no continue is waiting for the player, not to mention a save option. So the difficulty is challenging but not unbeatable and clearly varying between the levels. For those, who already played an Addams game, is said, that the tradition of the freezer as the ultimate challenge has not been broken.

Although Gomez may choose between almost all hideouts from the start on, the game is relatively linear: Often you need a special weapon to beat the final boss of another level (Greetings from Mega Man) or to master a special passage somewhere else. The main challenge is to find out the optimal order, in wich you play the levels. The frustration of not being able to beat a level due to missing equipment is kind of short, because the somewhat brief legth of the game allows you to get back to the last place visitet quickly.

For Jump&Run Fans the Addams are worth a look, this also counts for fans of the series. I for myself am putting it into the gameboy from time to time, because after you have once mastered every passage, you can beat the whole game in about half an hour, wich is always quite entertaining.


Wertung: 3/6
-----
...for beauty is always cruel
Posted at 17:13 on July 16th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Avatar
Admin
Reborn Gumby
Posts: 8449
Ok, alles natürlich unter dem Vorbehalt, dass dir klar sein muss, dass sich Vieles um Interpretationsfragen handelt. Ich bin auch kein Anglist, also sind das vielfach eher Eindrücke, die ich hier anführe. Und du kennst mich lange genug zu wissen, dass ich lieber zu viele Anmerkungen schreibe, als zu wenige - es steht dir frei, nach Belieben Kommentare zu ignorieren. Im Endeffekt steht dein Name drunter, also musst du es selbst verantworten ;)

Wozu ich nichts sagen werde ist Zeichensetzung. Da ist mal ein Komma zu viel und mal eins zu wenig, aber keine wirklich groben Kloppser. Ebenso lasse ich reine Tippfehler unberücksichtigt.

Das sieht jetzt sicherlich erstmal lang und viel aus, aber das soll nicht heißen, dass ich die Übersetzung scheiße finde. Würde man die so veröffentlichen, wäre das kein ernsthaftes Problem. Jeder würde den Text verstehen, und sicherlich auch kein zweites Mal über die ein oder andere vielleicht etwas komische Formulierung nachdenken. Insofern also schonmal die Grundvoraussetzung absolut erfüllt - da gibt's sprachlich schon deutlich schlechteres auf der Seite ;)

Allgemein scheinst du eine Tendenz zu Hilfsverben zu haben ("does" + eigentliches Verb), was meiner Meinung nach eher ungewöhnlich ist. Kann man machen, hat aber immer den Anklang einer Betonung, die, wenn man das in jedem Satz macht, eher verwirrt. Ist nicht sprachlich falsch, nur stilistisch fragwürdig.

Quote:
„license crap“

Anführungszeichen unten geht natürlich auf Englisch nicht...

Quote:
do give reasons for this

Hier finde ich das "do give" gut.

Quote:
The title itself does finally sell most of the copies

Hier dagegen ist das "does" irgendwie funktionslos. "Finally" würde ich eher temporal interpretieren, und auch die Satzstellung (die nicht falsch ist) würde ich anders machen. Vorschlag: "Ultimately, it's the title itself selling most of the copies". Zusätzlich könnte man überlegen, "title" z.B. durch "brand name" zu ersetzen, da "title" sich auch auf das Spiel selbst (nicht auf den Namen) beziehen könnte.

Quote:
spend money for

"on", nicht "for".

Quote:
The Addams Family for the Gameboy does only partially achieve this criterias.

Typisches Beispiel für die Verbkonstruktion, die ich schon eingangs erwähnt habe. Wieso nicht direkt "achieve" in die entsprechende Form stellen, und "does" weglassen? Desweiteren ist "criteria" bereits Plural (kein "s"), und statt "this" müsste es "these" heißen. "Achieve" ist auch nicht direkt falsch, aber da habe ich auch eine leicht andere Konnotation. Also Vorschlag: "The Addams Family for the Gameboy conforms to these criteria only partially." oder auch "The Addams Family for the Gameboy reflects these criteria only partially."

Quote:
little original fassade

Das Nomen schreibt man im Englischen "facade". In dem Zusammenhang gefällt mir auch "little" nicht so gut. "hardly" (kaum) trifft die Intention besser.

Quote:
I generally like the most Addams games

Was macht das "the" da?

Quote:
Famicom

Warum? Sowohl in den USA, als auch in Großbrittanien heißt das Teil "Super Nintendo Entertainment System". "Famicom" wird nur im Bezug auf die aus Japan importierten Systeme benutzt. Prinzipiell ist dein Gedanke aber natürlich richtig: Wenn ein System auf einer anderen Sprache anders heißt, muss man den Namen dann auch benutzen.

Quote:
The bizarre humour of the series is more or less successful flowing in

Tja... das ist schwierig. Wenn man's so formuliert, muss es "successfully" heißen (Adverb - bezieht sich auf "flowing in"). "Flow in" habe ich in dieser Bedeutung noch nicht gehört, ich weiß aber auch keine Alternative. Könnte richtig sein, ist mir halt noch nicht untergekommen.

Quote:
for whom to beat you will need a special strategy

Wieder so ein Fall von "ist richtig, aber etwas seltsam ausgedrückt". In der deutschen Version schreibst du ja auch nicht "den zu besiegen man eine spezielle Stragie benötigt". "whom you can only beat with a special strategy" tut's auch, und ist sogar eine viel direktere Übersetzung.

Quote:
in the end of almost every level

"at the end"

Quote:
cranky

Der Begriff ergibt nur bezogen auf Personen Sinn (exzentrisch, launisch). Ich würde hier "bizarre" empfehlen.

Quote:
After mastering all levels of course the lawyer himself is waiting for Gomez kicking his butt.

Wahrscheinlich wieder richtig, aber etwas unübliche Satzstellung: "After mastering all levels, the lawyer himself is waiting for Gomez to kick his butt, of course."

Quote:
the animations contain very few single pictures

Keine tatsächliche sprachliche Anmerkung, aber ich denke, dass in diesem Fall der Fachbegriff "frames" an Stelle von "pictures" passt.

Quote:
remarkable

Sehr schwaches Gefühl, aber klingt für mich positiv belegt. "noticable" wäre neutral.

Quote:
the stages do mostly have their own fitting background music

Warum "do"?

Quote:
As you expect

"As expected" oder "As you can expect" oder sowas klingt für mich besser.

Quote:
failiures

Wahrscheinlich nur ein Tippfehler, aber da es prinzipiell schon ausgesprochen richtig klingt erwähne ich es mal: "failures".

Quote:
at more difficult passages a too short jump can mean the immediate death

"a too short jump" gefällt mir nicht. Würde ich folgendermaßen umstellen: "at the more difficult passages, jumping too short can mean immediate death".

Quote:
This is urgently to avoid

Öhm.... "This has to be avoided at all costs".

Quote:
lifes

life, pl. lives

Quote:
For those, who already played an Addams game, is said

Das geht so auch nicht: "For those who have already played an Addams game, it has to be said" oder sowas (je nach deiner Intention kannst du "has to be" ersetzen, z.B. durch "it should be said" usw.).

Quote:
you can beat the whole game in about half an hour, wich is always quite entertaining

Jetzt mal abgesehen von dem "wich" (das häufiger auftaucht), denke ich, dass du da deine eigene Aussage etwas verfälschst. Im Original schreibst du, dass diese halbe Stunde sehr unterhaltsam ist. Die Übersetzung kann man zwar auch so interpretieren, man kann das aber auch anders lesen. Vorschlag: "you can beat the whole game in about half an hour, and that is always half an hour well spent".

Gerade das letzte Beispiel sollte dir eine allgemeine Sache zeigen: Du versuchst, den deutschen Text sehr genau zu übertragen. Das ist schwierig (deshalb dauert das auch so lange), und es kommen komplexe Satzkonstrukte raus, die auf Englisch auch nicht unbedingt üblich sind. Du bist allerdings auch der Autor des originalen (zu übersetzenden) Textes, bist also in der komfortables Situation, zu wissen, was die genaue Intention der Aussagen ist. Deshalb nochmal mein prinzipieller Hinweis (für die Zukunft, nicht diesen Text): Versuche lieber, den Sinn auf Englisch zu formulieren, anstatt die genaue Wortwahl 1:1 zu übertragen. Wer sagt denn, dass jeder verschachtelte Nebensatz wieder ein solcher werden muss? Und wenn schon, warum ihn dann nicht beispielsweise ans Ende des Satzes stellen, statt ihn zwanghaft in der Mitte zu halten? Ein Verb kann auch durchaus mal zu einem Nomen werden in der Übersetzung usw. Solange man trotzdem das gleiche sagt, ist's doch in Ordnung!

In dem konkreten Beispiel des letzten Satzes sagst du auf Deutsch, dass das Spiel für diesen Zeitraum "gut unterhält". Nun habe ich das sinngemäß mit "sinnvoll genutzter Zeit" übersetzt. Das ist nicht das selbe, aber durch den Zusammenhang bedeutet es meiner Meinung nach das gleiche - und es klingt auf Englisch besser, als wenn man zwanghaft versucht, "entertain" da irgendwo einzubauen. Ginge sicherlich auch, aber muss doch eigentlich auch nicht, oder?
-----
Now you see the violence inherent in the system!
-----
Edited by Mr Creosote at 17:17 on July 16th, 2008
Posted at 09:07 on July 17th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
Dann mal die fertige Fassung. Habe mich überwiegend an Deine Korrekturvorschläge gehalten, aber wenn Du noch Komma- oder Tippfehler findest kannst Du sie ja bestimmt von Hand korrigieren. Hab Dank für die Englischnachhilfe, sowas kostet woanders richtig Geld ;)








Talking about games that deal with films or series, sooner or later the phrase ”license crap“ will come up. Many more or less common titles, for example almost every Simpsons game, do give reasons for this: The brand name itself is selling most of the copies, so why spend money on a complex production? Quickly design some sprites, that remind of the original characters and warm up some old games idea and the way into the shelves is paved.

The Addams Family for the Gameboy only partially reflects these criteria. Behind the admittedly shopworn and hardly original facade a solid and challenging Jump&Run is hiding, whose potential to develop requires some practise. I generally like most Addams games for all platforms as there are plenty of them, for example three for the Super Nintendo. The grotesque humour of the series is more or less successfully flowing in, while the games for themselves, despite the generally high difficulty, fit into the “casual gaming” category.

But let’s talk about the game I wanted to look at. You are taking the role of landlord Gomez Addams, whose family has been kidnapped by the mean lawyer Tully and is hidden in different parts of the Addams manor, that fit to them thematically (for example Wednesday is hidden at the graveyard while Pugsley can be found inside his toybox). As you guess those hideouts are guarded very well and at their ends there is always a boss waiting, for whom to beat you will need a special strategy. At the start you can just jump and throw daggers, but at the end of almost every level you can find more (kind of bizarre) weapon options like a golfclub or ice cubes. After mastering all levels the lawyer himself is waiting for Gomez kicking his butt, of course.

The graphics are quite nice, looking at them without motion. Lovely done levels with great variety and quite big character sprites, whose details can be clearly seen even on the gameboy screen. In motion the game is running fluently, but you can see, that the animations contain very few single frames, a detail that is especially noticable at the otherwise pretty cool bosses, sometimes consisting of only 3-4 frames.

The sounds are appropriate but the music is without a doubt a highlight. The Addams theme is done extremely well with the technical possibilities of a handheld and the stages mostly have their own fitting background music. My favourite is the toybox theme – quite catchy…

As you can expect the gameplay is quite simple. With the exception of the different weapons the Addams Family is a basic Jump&Run with lots of tricky passages. The energy bar allows some failures regarding enemy contact, but at more difficult passages jumping too short can mean immediate death. This has to be avoided at all cost, because after a limited number of lives (no extra lives are granted during the game) no continue is waiting for the player, not to mention a save option. So the difficulty is challenging but not unbeatable and clearly varying between the levels. For those, who have already played an Addams game it can be said, that the tradition of the freezer as the ultimate challenge has not been broken.

Although Gomez may choose between almost all hideouts from the start on, the game is relatively linear: Often you need a special weapon to beat the final boss of another level (Greetings from Mega Man) or to master a special passage somewhere else. The main challenge is to find out the optimal order, in wich you play the levels. The frustration of not being able to beat a level due to missing equipment is kind of short, because the somewhat brief legth of the game allows you to get back to the last place visitet quickly.

For Jump&Run Fans the Addams are worth a look, this also counts for fans of the series. I for myself am putting it into the gameboy from time to time, because after you have once mastered every passage, you can beat the whole game in about half an hour, wich is always a good one.


Wertung: 3/6
-----
...for beauty is always cruel
Posted at 11:22 on July 17th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Avatar
Admin
Reborn Gumby
Posts: 8449
Ok, ist damit online. Habe nur noch an Rechtschreibung und Zeichensetzung rumgepfuscht.
-----
Now you see the violence inherent in the system!
Posted at 12:47 on July 18th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Member
Bachelor Gumby
Posts: 57
Dieser Thread dient also als Anschauungsmaterial für die Entstehung eines Gastartikels? Auch eine Art von e-Fame ;)
Wie haben die anderen Gameboy-Autoren eigentlich die Screens gemacht? Aus meinem Emulator (kigb) kommen die so vergilbt, wie der Original-Screen...
-----
...for beauty is always cruel
Posted at 13:27 on July 18th, 2008 | Quote | Edit | Delete
Avatar
Admin
Reborn Gumby
Posts: 8449
Quote:
Anschauungsmaterial für die Entstehung eines Gastartikels

Na ja, inwiefern das nun typisch ist, sei mal dahingestellt. Es arbeitet halt jeder anders. Ich hab's ja selbst schon angedeutet, aber bei mir läuft das grob so:
- Spielen, dabei Screenshots und Notizen dazu, was mir so auffällt, machen
- Notizen gruppieren nach Themengebieten, Kleinigkeiten, die irgendwie allein im Raum zu stehen scheinen, rausschmeißen
- Ersten Entwurf formulieren (das Formulieren ist weniger das Problem, sondern, einen roten Faden zu finden, an dem sich möglichst viele der Stichpunkte aufhängen lassen, und der das ganze auch noch interessant zu lesen macht)
- Ein paar Tage liegen lassen, und nicht drüber nachdenken
- Mit neugewonnener Distanz nochmal durchgehen, überarbeiten und dann veröffentlichen

Dauert je nach Komplexität des Spiels zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen. Und ob die Ergebnisse den Aufwand wert sind, das liegt sicherlich auch im Auge des Betrachters...

Prinzipiell ging's mir nur mal darum, andere Besucher mit der Nase darauf zu stoßen, wie andere arbeiten. Find ich selbst immer interessant sowas.

Quote:
Wie haben die anderen Gameboy-Autoren eigentlich die Screens gemacht?

Das fragst du mich? Allgemein gibt's natürlich zwei Möglichkeiten, Screenshots zu machen: eingebaute Funktionen, oder einfach den Teil des Bildschirms mit einem anderen Programm "ablichten" lassen. Ich hab das Problem nun auch noch nicht so richtig verstanden: Die Screenshots sehen anders aus, als das, was auf dem Bildschirm zu sehen war? Das wäre allerdings seltsam. Ansonsten solltest du dir vielleicht mal die grafischen Filtereinstellungen des Emulators anschauen.
-----
Now you see the violence inherent in the system!
ReplyNew TopicNew Poll
Powered by Spam Board 5.2.4 © 2007 - 2011 Spam Board Team